Geo-Targeting-Einwilligungsbanner
Eine Website, viele Datenschutzgesetze – Passiro zeigt jedem Besucher genau das Banner, das sein jeweiliges Gesetz verlangt, bis hinunter zum einzelnen US-Bundesstaat
Ihre Website hat ein Publikum: alle. Doch der Besucher aus Berlin fällt unter die GDPR, der Besucher aus Los Angeles unter die CCPA/CPRA und der Besucher aus São Paulo unter die LGPD. Eine Opt-in-Schranke ist für den einen vorgeschrieben, für den anderen falsch und für den dritten überflüssig. Ein einziges Einheitsbanner anzuzeigen bedeutet entweder Überblockierung (Verlust von Daten und Umsatz, wo das Gesetz es nicht verlangt) oder Unterkonformität (Rechtsverstoß dort, wo es das doch tut).
Passiro löst dies mit geozielgerichteten Bannern: Sie legen fest, welches Banner für welche Region gilt, und jeder Besucher erhält automatisch das richtige — die richtige Regelung, die richtigen Texte, das richtige Design.
So wird das passende Banner ausgewählt
Das Land des Besuchers – und bei Besuchern aus den USA auch der Bundesstaat – wird im Edge-Netzwerk von Cloudflare erkannt, genau in dem Moment, in dem das Banner-Skript ausgeliefert wird. Auf den Servern von Passiro wird nichts abgefragt, es entsteht keine zusätzliche Latenz, es werden keine IP-Adressen von Passiro verarbeitet und keine Geodaten über den Besucher über den Einwilligungsdatensatz hinaus gespeichert.
Sobald die Region bekannt ist, wählt Passiro das am besten passende Banner aus. Die Prioritätenreihenfolge, vom spezifischsten bis zum allgemeinsten:
- Bundesstaat – ein auf US-CA ausgerichtetes Banner gewinnt bei einem Besucher aus Kalifornien.
- Land – ein auf die USA ausgerichtetes Banner deckt Besucher aus Bundesstaaten ohne eigenes Banner ab.
- Voreingestellte Region — Gruppen wie GDPR-Länder, EU, EWR oder USA, sodass ein einziges Banner eine ganze Rechtszone abdecken kann.
- „Überall“ – ein Auffang-Banner für jede Region, die oben nicht zugeordnet wurde.
- Standard-Banner – der endgültige Fallback, der immer vorhanden ist.
Das System reagiert im Fehlerfall zugänglich: Kann die Region des Besuchers nicht ermittelt werden, wird das Standard-Banner angezeigt. Kein Besucher bleibt jemals ohne Banner.
Jedes Banner nutzt eines von drei Regimen: GDPR-Opt-in (optional mit IAB TCF v2.3 und Google Consent Mode v2 — Passiro ist eine IAB-registrierte CMP, CMP ID 499), US-Opt-out (ein „Do Not Sell or Share"-Hinweis mit automatischer Beachtung von Global Privacy Control (GPC) und IAB GPP US National v2-Signalen) oder nur ein Hinweis für Regionen ohne Einwilligungspflicht.
Ein Tag, jede Region
All dies läuft über ein einziges Embed-Tag — dieselbe eine Skriptzeile, ganz gleich, wie viele Banner oder Regionen Sie konfigurieren. Fügen Sie ein bundeslandspezifisches Banner hinzu, wechseln Sie das Regelwerk einer Region, gestalten Sie alles neu: Das Tag auf Ihrer Website ändert sich nie.
Es funktioniert auch vom ersten Tag an mit einem einzigen Banner. Beginnen Sie mit einem Banner, das überall angezeigt wird, und fügen Sie regionale Banner hinzu, sobald Sie bereit sind — keine Neuinstallation, keine Codeänderungen, kein Deployment.
Compliance-Profile: die richtige Einrichtung mit einem Klick
Sie müssen das Banner-Set nicht selbst zusammenstellen. Compliance-Profile erstellen mit einem Klick die passende geografisch ausgerichtete Kombination: EU GDPR Opt-in, US Opt-out, eine Kombination aus EU + US, Brasilien LGPD oder globale Voreinstellungen, die all das abdecken. Jedes Profil richtet die Banner, ihre Regionen und ihre Regime ein — bereit zur Veröffentlichung.
Jedes Banner im Set hat sein eigenes Design und seine eigenen Texte, die im visuellen Designer bearbeitet werden können — starten Sie mit Banner-Vorlagen und passen Sie frei an. Die für Besucher sichtbaren Texte werden in 25 Sprachen bereitgestellt, sodass ein deutscher Besucher Ihres EU-Banners und ein französischer ihn jeweils in ihrer Muttersprache lesen.
Wenn ein Banner TCF verwendet, sind vollständige Transparenz der Anbieter dabei — Einwilligung pro Anbieter gemäß IAB TCF v2.3.
Warum die besucherbasierte Ausrichtung das rechtlich korrekte Modell ist
Datenschutzgesetze schützen die Einwohner des Standorts der Besucher – nicht Unternehmen an einer bestimmten Adresse. Der CCPA schützt Einwohner Kaliforniens unabhängig vom Standort des Unternehmens; die GDPR schützt Menschen in der EU, egal wer sie bedient. Die rechtlich entscheidende Frage lautet daher nie „Wo ist mein Unternehmen?“, sondern „Wo befindet sich dieser Besucher?“ – und genau das beantwortet Geo-Targeting, Besucher für Besucher. Lesen Sie die vollständige rechtliche Erläuterung zum US-Opt-out, um zu erfahren, wie sich das über die einzelnen US-Bundesstaatengesetze hinweg auswirkt.
Jede Entscheidung eines Besuchers wird in Ihren Einwilligungsnachweisen gespeichert – zusammen mit dem angezeigten Banner und dem geltenden Regelwerk. So können Sie jederzeit belegen, dass der Besucher aus Kalifornien den Opt-out-Hinweis und der Besucher aus Deutschland das Opt-in-Banner erhalten hat.
In jedem Tarif kostenlos
Mehrere Banner und das gesamte Geo-Targeting – einschließlich Targeting auf Bundesstaatenebene wie US-CA – sind in jedem Tarif kostenlos, auch im kostenlosen. Geo-Targeting ist bei Passiro kein kostenpflichtiges Zusatzmodul; viele Wettbewerber verlangen dafür Aufpreis oder behalten das Targeting auf Bundesstaatenebene Enterprise-Tarifen vor. Hier ist es einfach Teil des Produkts.
Geozielgerichtete Banner einrichten — kostenlos
Diese Seite erklärt, wie Passiro funktioniert, und stellt keine Rechtsberatung dar. Welche Datenschutzgesetze für Ihr Unternehmen gelten, hängt von gesetzlichen Schwellenwerten ab — wenden Sie sich an Ihren Rechtsbeistand.