Skip to main content

Vollständige Anbietertransparenz — IAB TCF v2.3

Einwilligung pro Anbieter, Widerspruch gegen berechtigte Interessen und standardkonforme Signale — von einer IAB-registrierten CMP (CMP ID 499)

Nach der DSGVO ist eine Einwilligung nur dann gültig, wenn die Besucher wissen, wem gegenüber sie einwilligen. Ein Banner mit der Formulierung "wir und unsere Partner", ohne diese Partner zu benennen, erfüllt diese Anforderung nicht. Das IAB Transparency & Consent Framework (TCF) wurde genau dafür geschaffen: Jeder Ad-Tech-Anbieter wird namentlich aufgeführt, mit seinen Zwecken, seinen Rechtsgrundlagen und seinen Speicherfristen — und der Besucher entscheidet pro Anbieter.

Passiro implementiert IAB TCF v2.3 vollständig als bei IAB registrierte CMP (CMP ID 499). Diese Seite erläutert, was das in der Praxis bedeutet: was Ihre Besucher sehen, was Ihre Anbieter erhalten und wie die Werbepartner von Google zusätzlich abgedeckt sind.

Was Ihre Besucher sehen

Die Präferenzansicht des Banners hat zwei Registerkarten – Zwecke und Anbieter – und die Anzahl der Anbieter wird direkt auf dem Banner in Echtzeit angezeigt ("Unsere N Partner anzeigen"), sodass die Zahl immer korrekt ist:

  • Registerkarte „Zwecke“: Alle 11 TCF-Zwecke und die speziellen Funktionen (z. B. präzise Geolokalisierung) lassen sich einzeln steuern — jeweils mit einem eigenen Schalter, statt mit einer Alles-oder-nichts-Option.
  • Registerkarte „Anbieter“: Jeder Anbieter aus Ihrer Konfiguration wird mit seinen Zwecken und Rechtsgrundlagen aufgeführt. Besucher können jeden Anbieter einzeln akzeptieren oder ablehnen – und pro Anbieter der Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen widersprechen.
  • Offizielle IAB-Texte: Namen und Beschreibungen von Zwecken und Funktionen werden mithilfe der offiziellen IAB-Übersetzungen in 25 Sprachen in der Sprache des Besuchers angezeigt. Die TCF-Richtlinie verlangt diese Texte im Wortlaut — Passiro schreibt sie niemals um.

Was Anbieter erhalten

Jede Auswahl wird als TCF-v2.3-TC-String kodiert — das maschinenlesbare Format, das alle TCF-Anbieter verarbeiten. Die TC-Strings von Passiro enthalten das obligatorische Segment disclosedVendors, das genau festhält, welche Anbieter dem Besucher angezeigt wurden. Anbieter nutzen es, um zu überprüfen, dass sie tatsächlich offengelegt wurden, bevor sie sich auf die Einwilligung verlassen — eine v2.3-Anforderung, die manche CMPs noch immer übergehen.

Anbieter lesen den String über die standardisierte __tcfapi-JavaScript-API mithilfe des addEventListener-Musters aus, sodass sie in dem Moment benachrichtigt werden, in dem sich die Einwilligung ändert. Werbeplätze, die in iframes laufen, erreichen das CMP über den __tcfapiLocator Cross-Frame-Mechanismus — auf keiner Seite ist eine individuelle Integration erforderlich.

Der TC-String wird im Standard-Cookie euconsent-v2 gespeichert, und jede Entscheidung wird als Einwilligungsnachweis in Ihren Einwilligungsprotokollen abgelegt — Ihr Nachweis der Einwilligung, falls ein Besucher oder eine Behörde jemals danach fragt.

Google-Werbepartner (zusätzliche Einwilligung)

Einige der Werbepartner von Google sind keine TCF-Anbieter — sie stehen stattdessen auf der Ad Technology Provider (ATP)-Liste von Google. Für diese gibt Passiro den Additional Consent-String von Google (AC v2, das 2~ids~dv.ids-Format) zusammen mit dem TC-String aus, sodass die Einwilligung für ATP-Partner mit demselben Signal übermittelt wird, das die Werbeprodukte von Google lesen.

Sie wählen direkt im ATP-Picker des Dashboards aus, mit welchen Google-Werbepartnern Sie zusammenarbeiten möchten; der AC-String und die Anbieterangaben werden entsprechend aktualisiert. TCF und Additional Consent arbeiten Hand in Hand — ein Banner, beide Signale.

Compliance und Registrierung

  • IAB-registrierte CMP: Passiro ist bei IAB Europe als CMP ID 499 registriert – die ID, die in jedem erzeugten TC-String eingebettet ist.
  • Global Vendor List wird täglich synchronisiert: Anbieternamen, Zwecke, Rechtsgrundlagen und Speicherfristen stimmen stets mit der aktuellen GVL überein — keine veralteten Anbieterdaten.
  • Offizielle IAB-Übersetzungen: eine Vorgabe der TCF-Richtlinie, standardmäßig in 25 Sprachen abgedeckt — eine Funktion, die mehrere Wettbewerber kostenpflichtigen Tarifen vorbehalten.

Vollständige Anbietertransparenz ist bei Passiro kein Premium-Extra – die komplette TCF-v2.3-Implementierung, die tägliche GVL-Synchronisierung und die offiziellen Übersetzungen sind in jedem Tarif enthalten, über denselben einzelnen Script-Tag wie der Rest Ihres Banners.

Mehr erfahren: der vollständige TCF-Leitfaden, Geo-Targeting, und US-Opt-out.

Richten Sie Ihr TCF-Banner ein — kostenlos